Dies ist ein rein privater Blog in dem ich in erster Linie Gedankensplitter zu den Themen Treasury, Cash- und Forex-Management weitergeben und diskutieren will
Donnerstag, 3. Januar 2013
Trennbankensystem, die zweite
Heute lese ich wieder einen Artikel dort:
http://www.finance-magazin.de/maerkte-wirtschaft/banken/von-bankentrennung-koennten-auch-cfos-profitieren/?src=nl130103
Ich finde es schon recht interessant, dass ich mit meiner Meinung, die eine Trennung durchaus für bedenkenswert hält nicht alleine stehe. Sicher werde ich das Thema weiter verfolgen und auch hier gelegentlich meinen Kommentar dazu abgeben :)
Papierloses Büro
Heute ist dann in Caschys Blog über eine neue Initiative zu lesen:
http://feedproxy.google.com/~r/stadt-bremerhaven/dqXM/~3/HIBRj99qQfY/
Natürlich habe ich mich sogleich eingetragen, ABER wirklich erfolgreich können solche Vorsätze m.E. erst dann umgesetzt werden, wenn der Dokumentations- und Archivierungswahn sich ändert.
In diesem Sinne - kommt aber nun zu den guten Vorsätzen fürs neue Jahr, wie abnehmen, Sport treiben, ruhiger werden .... ;)
Montag, 24. Dezember 2012
Weihnachten
Dienstag, 28. August 2012
Lange lebe DOS
Noch ein Tipp, für den Fall das jemand diese Lösung nutzen will. Entscheidend für das Ergebnis ist das Format des Systemdatums auf dem verarbeitenden Rechner. In meinem Fall war dieses Datumsformat von TT/MM/JJJJ auf MM/TT/JJJJ umgestellt worden.
Mit den deutschen Ländereinstellungen lauten die Befehle anders als in dem Artikel:
das Datum: =%date:~-10,10%
der Tag: =%date:~-10,2%
der Monat: =%date:~-7,2%
das Jahr: =%date:~-4,4%
Montag, 27. August 2012
Trennbankensystem
http://www.finance-magazin.de/maerkte-wirtschaft/banken/was-zusammen-gehoert/?src=nl120824
Ich bin zwar kein CFO, aber ich möchte dennoch dazu Stellung nehmen:
- Herr Frien schreibt: "Reißt man Kreditgeschäft und Investmentbanking auseinander (und das passiert im Trennbankensystem zumindest im Geschäft mit dem großen Mittelstand automatisch), funktioniert das gesamte Pricingmodell nicht mehr. Der Kredit muss dann teurer werden."
Dies erschließt sich mir nicht. Meines Erachtens unterstellt Herr Frien unzulässigerweise, dass das Kreditgeschäft durch das Investmentgeschäft subventioniert wird. Nun habe ich kaum alltägliche Erfahrungen im Kredit- oder Investmentgeschäft aber jeder Banker, der bei mir auf Crosseffekte setzen würde, hätte keinen Spass mit mir. Ich bin gespannt ob ich hier Widerspruch erfahre. - Der zweite Aspekt ist laut Herrn Frien die Anzahl der Bankbeziehungen. Zwar ist es richtig, das sich im Trennbankensystem die Anzahl der Bankbeziehungen erhöhen kann, allerdings wäre mein Grund hierfür eher das zu berücksichtigende Risiko des Bankpartners. Im Universalbankensystem nimmt mir dieses Risiko der Staat ab, im Trennbankensystem muss ich mich selbst um dieses Risiko kümmern. Aus gesellschafts- und ordnungspolitischen Überlegungen wäre mir hier ein Trennbankensystem deutlich lieber. Die Schlussfolgerung des Herrn Frien "Für die Kunden heißt das weniger Verlässlichkeit, mehr Gesprächsfäden, mehr Zeitvergeudung, mehr Frust." kann ich aber gar nicht nachvollziehen. So schlecht sind die Banker hierzulande auch nicht ausgebildet.
- Den letzten Absatz des Artikels muss ich hier einzeln kommentieren:
"Und das alles zum Wohle des Gesamtsystems, Trennbanken sollen ja schließlich das große Ganze sicherer machen. Nur gibt es dafür keine überzeugenden Argumente, weder in der Historie noch in der Theorie."
Nicht diskutierbare Polemik! Schade eigentlich, denn das Thema hat mehr verdient.
"Wenn Trennbankensystem hieße, die Handelsspekulation der Banken zu isolieren, wäre dagegen nichts zu sagen. Doch der Schnitt geht mitten durch die Geschäftsbeziehung von Unternehmen mit ihren Banken."
Eine Alternative könnte natürlich auch sein, den Banken jeglich Spekulation zu untersagen, um die Kunden und die Gesellschaft vor diesen Handelsspekulationen zu schützen, aber da würde ich aus ordnungspolitischer Sicht ein Trennbankensystem vorziehen.
Darüberhinaus wird meines Erachtens die Bedeutung des Investmentbanking für den Mittelstand überbewertet.
Freitag, 11. März 2011
Mal wieder Rubel
Freitag, 4. März 2011
Datumseingabe über das Ziffernfeld
Anläßlich dieses Treffen habe ich über banale Tricks gesprochen und in diesem Zusammenhang auf die Datumseingabe hingewiesen. In der TM5 wird zu jeder möglichen Datumseingabe ein Kalenderelement angeboten, so dass man mit der Maus das Datum auswählen kann. Dies ist altgedienten Finanzleuten aber in der Regel viel zu langsam und deshalb kann man das Datum auch über die Tastatur eingeben. Dabei sind folgende Eingaben möglich:
- tt.mm.jjjj ---- Standart - lang
- tt.mm.jj ------ Standart - kurz
- tt.m oder mm ---- es wird das Systemjahr hinzugefügt
Da dies auch in Excel und anderen Programmen funktioniert, war ich überrascht, dass dies nicht allgemein bekannt war. Sicher kann man diesen Hinweis kaum als Trick bezeichnen, dazu ist er einfach zu banal, aber vielleicht hilft es dem einen oder anderen, dass es hier mal aufgeschrieben wurde.
Beste Grüße
Gewinnspiel
Deshalb dieser Beitrag. Wenn später noch Zeit bleibt kommt noch mehr :)
Mittwoch, 23. Juni 2010
korrupt !?
Da wollte ich doch eigentlich BP boykottieren – und dann…
Heute fahre ich auf dem Weg nach Hause an mehreren Tankstellen vorbei und denke so für mich, das der Tank noch bis zum Wochenende reichen müsste. Die ausgeschilderten 1,28 sind mir einfach zu viel. Da komme ich in Uerdingen an einer Aral-Tankstelle vorbei und was sehe ich? Der Liter Diesel kostet nur 1,18 und ist damit ca 8% billiger als an den anderen Tankstellen. Also ab an die Säule. Doch kaum habe ich den Tankrüssel auf dem Stutzen, da fällt mir ein Aral gehört zur BP-Gruppe – die Tankstelle weißt darauf sogar hin! Was tun???
Spontan war ich einfach zu geizig und habe getankt ;(
War das richtig? Für 5 Euro Ersparnis verrate ich meine Protest?
Wie gesagt habe ich mich spontan dazu entschieden, dennoch zu tanken. Wenn ich jetzt aber darüber nachdenke und darüber schreibe, bin ich überzeugt, dass ich besser darauf verzichtet hätte. Was meint Ihr dazu??
Freitag, 11. Juni 2010
Liquidität
Liquidität kommt von liquidus aus dem lateinischen für flüssig. Im Unternehmen wird damit die vieleicht wichtigste Lebensader gemeint, nämlich die Fähigkeit eines Unternehmens seine Verbindlichkeiten in absehbarer Zeit begleichen zu können. Diese Liquidität dauerhaft sicher zu stellen ist wohl die wichtigste Aufgabe eines Treasurers. Zur Erfüllung dieser Aufgabe gibt es vielerlei Möglichkeiten.
Was ist aber, wenn es die Anforderung lautet, über die Sicherung dieser Liquidität hinaus einen bestimmten Cash Bestand (hierunter verstehe ich neben Bargeld die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Banken oder vergleichbaren Instituten) zum Bilanz- oder Berichtsstichtag sicher zu stellen?
Hierbei werden die Möglichkeiten deutlich reduziert, da z.B. eine Kreditausnahme zwar den Cash Bestand erhöht, aber zugleich auch die Bankverbindlichkeiten und damit die Nettoliquidität unberührt bleibt. Eigentlich bleiben nur zwei Möglichkeiten:
1. Die Änderung des Zahlungsverhaltens der Geschäftspartner bzw. gegenüber diesen. Mit anderen Worten: Sorge dafür, dass du schneller bezahlt wirst und zugleich selber langsamer zahlst.
2. Der bilanzneutrale Handel mit Bilanzpositionen. Also ein Off-Balance Verkauf von Forderungen oder ein entsprechender Einkauf von Verbindlichkeiten. Dabei habe ich letzteres noch nicht gesehen.
Ihr könnt Euch denken, dass beides nicht ohne Probleme und entsprechende Vorbereitung denkbar ist. Gefährlich wird es aber, wenn man bereits notwendige Strukturen geschaffen hat und man so dem Management zeigen konnte, dass so etwas Möglich ist. So sehr man auch betont, dass der Einsatz solcher Maßnahmen bestimmten Beschränkungen unterliegt, so wird man immer stärker gefordert diese Beschränkungen zu umgehen, denn:
Cash macht süchtig!
Donnerstag, 3. Juni 2010
hab mal wieder Zeit :)

Wem geht es denn nicht so, dass er sich dauernd im Zeitstress befinded. Heute aber ist Feiertag, den ich zum ausruhen nutzen will. Deshalb kommt heute auch nichts zum Thema Treasury sondern etwas zu meiner Ausstattung. Ich schreibe dies auf einer Toshiba Portege R600 (http://de.computers.toshiba-europe.com/innovation/series/Portege-R600-Series/1058747). Mein Teil ist natürlich schon etwas älter, als die aktuell erhältlichen Geräte und stammt aus dem B-Lager der Firma (sonst hätte ich es mir nicht leisten können). Aber das tut meiner Begeisterung keinen Abbruch. Obwohl es ein vollwertiger Computer ohne Einschränkungen ist, ist es ultra-portabel durch Gewicht (1,1kg) und Größe (ca DIN-A4 Schreibblock-Größe) wie auch durch Akkulaufzeit und Kommunikationsschnittstellen. So besitzt es neben LAN, Bluetooth auch WLAN und eine Schnittstelle für eine SIM-Card. Vor kurzem habe ich mir eine günstige UMTS Karte von O2 besorgt und bin dadurch in der Lage auch dort ins Netz zu gehen, wo mir kein Hotspot zur Verfügung steht. Das klappt hervorragend.
Samstag, 16. Mai 2009
Multicash läuft wieder
Dienstag, 12. Mai 2009
Toshiba Europe mit neuem Präsidenten
Dienstag, 5. Mai 2009
Urlaub vorbei
Also ging es heute zum Monatsabschluss wieder ins Büro und wen wundert es - Probleme ohne Ende. Es begann damit, dass die Kontoauszüge nicht eingelesen werden konnten. Nach dem nun die Auszüge einzeln eingelesen wurden, stellte ich fest, das eine MT942ziger Datei den Fehler ausgelöst hat, die sowieso nicht benötigt wurde. Und wie immer, wenn die Automatik ausgeschaltet und manuell gearbeitet wird, baut man dann auch noch Fehler mit ein, so das der ganze Prozess statt ca 10 Minuten mal eben 90 Minuten dauerte. Und weil man ja gerade bei der Fehlerproduktion war, folgten gleich noch ein paar weitere. Es macht richtig Spaß, wenn man sich mit Fehlerbehebung beschäftigen darf statt die Abschlussarbeiten zu erledigen. Zuletzt waren die dringenden Arbeiten natürlich erledigt und es blieb sogar noch die Zeit für das neueste Multicash-Update in den Abendstunden (es müssen ja alle anderen bereits verschwunden sein). Es kann nur besser werden.
Montag, 27. April 2009
Finanzsymposium 2009 II
Dabei viel mir auf, dass zB. das Kontrahentenrisiko nicht mehr nur im Hinblick auf den Ausfall des Kontrahenten diskutiert wurde, sondern auch im Zusammenhang mit dem Ansinnen einen geschlossenen Vertrag ganz oder teilweise aufzulösen.
Es wurden baw-Linien gegen bestätigte Linien abgewogen und ein Treasurer überraschte mich mit der Aussage, dass er bestätigte Linien nicht ziehen würde, weil dies die Bank wegen der veränderten Marktbedingungen belasten würde, solange er dies nicht unbedingt tun müsse.
Es wurden die erhöhten Sicherheits- und Margenanforderungen angesprochen, die die Liquiditätsversorgung der Unternehmen zunehmend erschweren und in einen Teufelskreis führen, den es undebingt zu durchbrechen gilt. Es dürfe nicht sein, dass Banken nur noch Finanzierungen abschließen, die im Prinzip risikolos sind (150%iger Besicherung). So war ich überrascht zu hören, dass für Ausfallwahrscheinlichkeiten von ca 2% eine Risikomarge von 600 Basispunkten verlangt wird, wenn sich denn überhaupt ein Finanzierer dafür finden läßt.
Aber auch Corporates betrachten das Risiko Bank inzwischen anders und weiten ihren Bankenpool zunehmend aus.
Das zweite größere Thema waren die Wirtschaftsaussichten bzw die Einschätzungen zur Dauer der aktuellen Krise. Da sich die Antwort aber nahezu täglich ändert, war dies nicht mein Schwerpunkt.
Ein interessantes Randthema war darüberhinaus der technische Bankenzugang über Swift mit seinen verschieden Wegen (Servicebüros, MA-CUG) und Formaten (ISO 20022XML).
Langweilig war eigentlich nur einer der besuchten Workshops, der sich mit Lieferantenfinanzierung beschäftigte. Der Referent war so produktverliebt, dass einzelne Voraussetzungen für den Einsatz dieses Produkts überhaupt nicht angesprochen wurden und eine Nachfrage allein zeitlich schon gar nicht möglich war.
Über die 3 Tage verteilt habe ich ca. 100 Gespräche geführt, um Kontakt zu pflegen und Ideen auszutauschen. Direkt umsetzbar dürften zunächst aber nur Ideen zur Einstellung der TM5 von Bellin sein. Mittelfristig möchte ich mich aber auch nochmal mit der Zahlungsverkehrsformaten und -wegen beschäftigen, um die Prozesse in unserer Payment Factory zu optimieren. Einige Fotos sind im übrigen hier zu finden:
http://www.facebook.com/album.php?aid=21360&id=1327523717
